45.und 46.Tag: Von Oltenita nach Calarasi und von da nach Fetesti
Sorry, ich hoffe ihr habt Euch keine Sorgen gemacht. Es war das WiFi in einem **** Hotel in Calarasi,das hat mich nicht rein gelassen hat und heute hier, in der absoluten Abgeschiedenheit ist auch noch nicht sicher, ob ich das gesendet bekomme. Ich denke, ich mache mal halblang mit Bildern, denn die Leistung vom WiFi ist unterirdisch.
Die letzten Tage waren heftig.
Sturm, Sturm, Sturm, Gegenwind von 10.00,11:00 und voll auf die Glocke. Es zermürbt, wenn man über lange Zeit hinweg mit 7- 8 km/h durch die Felder schleicht und dabei aufpassen muss, dass einen die Sturmböen nicht von der Straße fegen - das ist wörtlich gemeint!! Kommen dann noch Lastwagen hinzu - die noch zusätzlich "Alles" verwirbeln, dann wird man zum Spielball.
Vorgestern in der Pension Azaro habe ich Dan Wood getroffen. Der hat doch tatsächlich diesen Sommer die ganze Donau rauf- und wieder runter geschafft, 8.000km. Auch er war nicht wirklich froh über diese Wetterlage.
Auf der Strecke gestern und heute entdecke ich am Rand der Feder Hanf. Schöne Blüten.
Wird wohl zum Seile machen gebraucht! Oder sollte ich mir ein paar Blätter in die Backe stecken?
Wird wohl zum Seile machen gebraucht! Oder sollte ich mir ein paar Blätter in die Backe stecken?
Calarasi erreiche ich um 14:30.
Die Ruine eines Atomkraftwerkes begrüßt den Gast beim Ortseingang
und finde heraus, dass mein Hotel „Baden“, das ich mir natürlich des Namens wegen rausgesucht hatte, leider noch einmal gut 10 Kilometer Richtung bulgarische Grenze liegt. Und Morgen wieder zurück? Den Berg wieder hoch? Nö!
Ich will auf gar keinen Fall die Gebirgsstrecke nach Constanta fahren. Die geht über die 150 km und dazwischen kaum Übernachtsmöglichkeiten. Ich bleibe auf dieser Seite und fahre über Fetesti! Wie ich schon erwähnte, kommt man von dort aber nur über die mautpflichte Autobahn oder mit der Eisenbahn hinüber nach Cernadova. Von dort aus geht es dann, so behauptet jedenfalls die Karte gemütlich am Donau-Schwarzmeer-Kanal entlang.
Ich entdecke jenes **** Hotel, am Ortsausgang, biege ab und lasse in "Baden" absagen. Die nette Dame von der Rezeption hilft mir auch noch bei der Suche nach einer Zugverbindung. Denn von Fetesti komme ich in meine Richtung nur mit dem Zug oder über die Autobahn weg. Sie druckt mir den Zugfahrplan aus. Es gibt tatsächlich einige Züge, die Radmitnahme haben. Allerdings nur sehr früh oder sehr spät am Tag.
Die Ruine eines Atomkraftwerkes begrüßt den Gast beim Ortseingang
und finde heraus, dass mein Hotel „Baden“, das ich mir natürlich des Namens wegen rausgesucht hatte, leider noch einmal gut 10 Kilometer Richtung bulgarische Grenze liegt. Und Morgen wieder zurück? Den Berg wieder hoch? Nö!
Ich will auf gar keinen Fall die Gebirgsstrecke nach Constanta fahren. Die geht über die 150 km und dazwischen kaum Übernachtsmöglichkeiten. Ich bleibe auf dieser Seite und fahre über Fetesti! Wie ich schon erwähnte, kommt man von dort aber nur über die mautpflichte Autobahn oder mit der Eisenbahn hinüber nach Cernadova. Von dort aus geht es dann, so behauptet jedenfalls die Karte gemütlich am Donau-Schwarzmeer-Kanal entlang.
Ich entdecke jenes **** Hotel, am Ortsausgang, biege ab und lasse in "Baden" absagen. Die nette Dame von der Rezeption hilft mir auch noch bei der Suche nach einer Zugverbindung. Denn von Fetesti komme ich in meine Richtung nur mit dem Zug oder über die Autobahn weg. Sie druckt mir den Zugfahrplan aus. Es gibt tatsächlich einige Züge, die Radmitnahme haben. Allerdings nur sehr früh oder sehr spät am Tag.
5.9.2014:
Heute Morgen, ich schaue aus dem Fenster, die Pappel beugen sich heftig - in die falsche Richtung.
Der Wind hat noch an Stärke zugenommen. Und natürlich immer noch Gegenwind. D.h. lange Zeit 10:00 oder 11:00 - also linke Schulter vor und schauen das man nicht in den Graben fährt. Das Gute an der heutigen Strecke ist, dass wirklich ein Straßendorf nach dem anderen kommt. Die freien Flächen sind nicht so lang.
Der Wind hat noch an Stärke zugenommen. Und natürlich immer noch Gegenwind. D.h. lange Zeit 10:00 oder 11:00 - also linke Schulter vor und schauen das man nicht in den Graben fährt. Das Gute an der heutigen Strecke ist, dass wirklich ein Straßendorf nach dem anderen kommt. Die freien Flächen sind nicht so lang.
In den Ortschaften bin ich etwas windgeschützer.
Außerdem ist heute wieder mehr Abwechslung geboten. Ein sehr schönes Kloster. Ganz aus Holz, mit tollen Bildern und Verzierungen.
Die Mönche sind viel lockerer als in anderen orthodoxen Kirchen, in die ich mit Radlerhose nie reingekommen wäre.
Die Mönche sind viel lockerer als in anderen orthodoxen Kirchen, in die ich mit Radlerhose nie reingekommen wäre.
Meine Reiseberaterin im Hestesi Hotel hat den Routenplaner befragt - nach Fetesti sollen es 68 km sein. Welche Freude, als ich lese, dass es nur insgesamt knapp über 50 km sind. Aber bei diesem Sturm reicht das völlig
Sie hat auch bei der einzigen Pension in Fetesti angerufeb. Sie haben Platz.
Schon um 12:30 laufe ich in dort ein. Erkundige mich nach dem Bahnhof. Nette Leute zeigen hinunter auf die Gleise.Wo? Wo ist der Bahnhof? Na, da! Ich sehe nichts. Neben der Autobahn ein Bahnsteig. Und wie komme ich da hin? Sie zeigen auf einen Feldweg. So ganz wohl ist mir nicht. Ein junger Mann, den ich frage, weiß sogar, wann der nächste Zug fährt. Um 15:20 - stimmt mit meinem Fahrplan überein. Sollte ich doch mit dem Zug hier weg kommen? Ein anderer zeigt auf eine steile Treppe hinunter zur Autobahn, - soll heißen, du kannst auch auf dem Standstreifen der Autobahn fahren! Nein, danke! Oder nur, wenn es gar nicht anders geht.
Die Pension Popescu ist ein würdigerOrt des Abschieds von meiner Donau.
Direkt am Ufer eines Donauarmes, dem Bratul Borcea, der sich hinter Harsova wieder mit dem Hauptfluss verein, habe ich heute Nachmittag Zeit, mich von meiner Reisebegleiterin der letzten beiden Monate zu verabschieden. Ich esse ich noch einmal Donaufisch. Sheatfish - weiß mein Fischberater, was ich da gegessen habe? Stecke eine Fuß in den schnellfließenden Fluss und schwimme dann lieber eine Runde im Pool.
Liebe Donau, du hast von hier aus noch ziemlich genau 300 km vor dir. Ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel, dass du die alleine hinter dich kriegen musst.
Direkt am Ufer eines Donauarmes, dem Bratul Borcea, der sich hinter Harsova wieder mit dem Hauptfluss verein, habe ich heute Nachmittag Zeit, mich von meiner Reisebegleiterin der letzten beiden Monate zu verabschieden. Ich esse ich noch einmal Donaufisch. Sheatfish - weiß mein Fischberater, was ich da gegessen habe? Stecke eine Fuß in den schnellfließenden Fluss und schwimme dann lieber eine Runde im Pool.
Liebe Donau, du hast von hier aus noch ziemlich genau 300 km vor dir. Ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel, dass du die alleine hinter dich kriegen musst.
Ja, heute sind es bei fast die 2.900km geworden.Wenn alles klappt fahre ich Morgen entlang des Donau-Schwarzmeerkanales nach Constanta.
Da kommt trotz der harten letzten Tage so etwas wie Wehmut auf!
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